Softwareentwickler/innen von PSE demonstrieren in Wien

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PSE („Program and System Engineering“) ist mit 2400 Mitarbeiter/innen die größte Softwarefirma Österreichs. Anfang 2007 wurden aus PSE und anderen Software-Bereichen des Siemens-Konzerns die „Siemens IT Solutions and Services“ (SIS) gebildet. Seit der Siemens-Chef Peter Löscher erklärt hat, dass er SIS nicht als „strategische Säule“ des Konzerns sieht, verteilt SIS-Chef Christoph Kollatz Beruhigungspillen. Die Computerwoche hält dagegen: „Ganz bestimmt aber gibt es auf Konzernebene Planspiele für eine SIS-Filetierung. Die Umsetzung ist durchaus denkbar.“ (CW 27.6.2008) Die Presse spekuliert über Teilverkäufe an Tata und T-Systems.

Nachdem angekündigt wurde, dass Siemens seine Anteile an „Fujitsu Siemens Computers“ (FSC) verkaufen wird, ist die Zukunft von SIS unklarer denn je. Die Computerwoche fragt am 6.November „Nach dem FSC-Deal: Was macht Siemens mit dem IT-Waisenkind SIS?“ und zitiert einen Analysten, der „glaubt, dass sich Siemens binnen eines Jahres auch von seiner Dienstleistungsparte Siemens IT Solutions and Services (SIS) als dem letzten Relikt aus der IT-Geschäftswelt trennen wird.“ (CW 6.11.2008)

Ebenfalls am 6. November demonstrierten 1.500 Mitarbeiter/innen von SIS/PSE in Wien für ihre Jobs. Sie kündigen entschlossenen Widerstand gegen jede Form des Stellenabbaus an.

Mehr Informationen:

Marsch für die Zukunft der Siemens PSE!
„KollegInnen fordern klares Bekenntnis von Siemens zur österreichischen SIS PSE“
„Wird Siemens von Löscher zerschlagen?“

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