Archive for the ‘Überwachung’ Category

Freiheit statt Angst auch im Betrieb?!

14. August 2010

Am 11.September 2010 ist es wieder soweit. „Freiheit statt Angst“ lautet auch dieses Jahr das Motto des internationalen Aktionstages für Bürgerrechte und gegen Überwachung. Kontrolle und Überwachung am Arbeitsplatz interessieren dabei nur am Rande. Demokratie macht an den Werkstoren halt, die Bürgerrechtsbewegung auch.

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Web 2.0 im Unternehmen – kritisch analysiert

1. Dezember 2009

Die linke Zeitschrift „Analyse und Kritik“ (AK) beschäftigt sich mit dem WEB 2.0 im Unternehmen. In seinem Artikel „Zwischen Kooperation und alten Hierarchien“ macht Richard Heigl neue Konfliktlinien aus. Die neuen Technologien würden offene und dezentrale Kommunikation fördern und dadurch traditionelle Hierarchien untergraben. Heigl entdeckt sogar „kleine Revolutionen“. Die politischen Linken fordert er auf, die Heilsversprechungen der 2.0-Technologien beim Wort zu nehmen und den Kampf „um offene Kommunikationsräume“ in den Unternehmen zu unterstützen.

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Angst statt Freiheit in der IT-Industrie – Totalerfassung der indischen IT-Profis

28. September 2008

Der AK Vorratsdatenspeicherung konzentriert sich auf die staatliche Überwachung in Deutschland. Was internationale Unternehmen wie Accenture, Bosch, Dell und IBM treiben, gerät dabei aus dem Blick. Der Überwachungswahn dieser Firmen kennt keine Grenzen. In Indien beteiligen sie sich an der Totalerfassung der IT-Fachkräfte. Mit der Vernichtung der beruflichen Existenz wird bestraft, wer nicht gefügig ist oder sich nicht lange genug von derselben Firma ausbeuten lässt.

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Freiheit statt Angst – für alle und überall!

25. September 2008

Der AK Vorratsdatenspeicherung erfreut sich breiter Unterstützung – von der FDP bis zur anarchosyndikalistischen FAU. Inhaltlich ist der AK schon enger aufgestellt. Er sorgt sich unter anderem um die „Unternehmensintegrität“; die Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten dagegen bleibt außen vor.

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Schwarze Listen zur Mitarbeiterbindung – Denunziation als Geschäft

28. Juni 2008

„DN Verifi“ soll helfen, hohe Mitarbeiterfluktuation zu bekämpfen. Dazu werden Namen und Bilder missliebiger Mitarbeiter/innen veröffentlicht. Denunziert wird, wer ohne ordentliche Kündigung geht, wer die Firma bald nach einer Schulung verlässt, wer den Arbeitsvertrag nicht einhält oder Prozesse des Arbeitgebers ignoriert. Auch Bewerber/innen können sich für die schwarzen Listen qualifizieren, indem sie ihren Lebenslauf schönen, nicht überprüfbare Referenzen vorlegen oder den Vorstellungstermin versäumen.

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Schwarze Listen bei indischen IT-Dienstleistern

10. April 2008

Wer kennt sie nicht, die kundenspezifischen Profile? Natürlich kann ich, was der Kunde braucht! Das heißt Kundenorientierung. In Bewerbungstrainings können wir lernen, wie unser Lebenslauf verändert werden muss – je nach dem für welche Firma er passen soll. In Indien ist das nicht anders. Von einigen großen IT-Dienstleistern wird das dort jetzt gegen die Beschäftigten gewendet. Fakes im Lebenslauf dienen als Vorwand für Entlassungen. Doch damit nicht genug: Wer sein Profil oder seinen Lebenslauf zu auffällig geschönt hat, landet auf einer Schwarzen Liste. Sie/er soll auch anderswo keine Chance mehr haben.

Das berichten indische Kolleginnen und Kollegen (siehe www.workexp.com).